Asthma
Es liegt was in der Luft - wenn das Atmen zur Qual wird
Asthma war schon in der Antike eine bekannte Volkskrankheit. Allergien dagegen sind eine moderne Zivilisationserscheinung, unter der heute rund 15 Prozent der Weltbevölkerung leiden - der überwiegende Teil in den Industrieländern. Das allergische Asthma zählt dabei zu den häufigsten Formen der Krankheit.- Was ist eigentlich eine Allergie?
Vereinfacht gesagt eine überempfindliche Abwehrreaktion des Immunsystems auf an sich harmlose Stoffe. - Wie zum Beispiel auf Blütenpollen beim Heuschnupfen?
Ja genau, aber es gibt noch viel mehr dieser sogenannten Allergene. Sie können ebenso gegen Hausstaub oder Tierhaare allergisch sein, gegen Duftstoffe oder gegen synthetische Fasern in der Bettwäsche. Viele Menschen sind auch gegen die unterschiedlichsten Lebensmittel allergisch. - Und diese Allergene lösen dann Asthma aus?
Nicht unbedingt. Haut- und Augenreizungen sind die häufigsten Symptome. Wenn sich die Krankheit aber auf die Atemwege ausweitet, dann heißt die Diagnose: allergisches Asthma. - Was ist die wichtigste Maßnahme, wenn der Verdacht auf allergisches Asthma vorliegt?
Alles zu tun, damit es nicht zum Asthma-Anfall kommt. Hier hilft der Hausarzt weiter. Er verordnet die erforderlichen Medikamente und stellt den Patienten so ein, dass Anfälle weitgehend ausbleiben. - Und wie kann ich wissen, wogegen ich allergisch bin?
Über Allergietests. Je eher die gemacht werden, desto effektiver ist die Behandlung. Dann muss Asthma erst gar nicht entstehen. - Nun kann ich aber unmöglich immer allen Allergieauslösern aus dem Weg gehen.
Nicht immer. Und gerade deshalb sollten Asthmatiker die wichtigsten Medikamente stets griffbereit haben. So sind sie auf alle Fälle vorbereitet.
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